Depression

(313) Eine umfassende Metaanalyse findet bei Depression positive Effekte für S-Adenosyl- Methionin (Dosierungen 800-1600mg/Tag), Folsäure (0.5-10mg/Tag), Folsäure plus Vitamin B12 plus Vitamin B6, Methylfolat (15-30mg/Tag), Vitamin B12 (1000µg s.c./Tag), Omega-3-Fettsäuren (1-4.4g/Tag), Tryptophan (4-18g/Tag bzw. 0.1g/kgKG/Tag), Zink (25mg/Tag), Vitamin C (1g/Tag), Vitamin D (1500 IE/Tag), Aminosäuren-Mischungen, Kreatin (5g/Tag).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27113121/

(263) Tyrosin lindert bei Anorexia nervosa gering Depressivität und Reaktionszeiten bei Gedächtnisaufgaben in einer randomisierten Crossover-Studie.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29735813/

(41) Vitamin A 25.000IE/Tag für sechs Monate, danach auf 10.000IE/Tag, hat in einer randomisiert-kontrollierten Studien einen positiven Effekt auf Fatigue und Depression bei Multipler Sklerose.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26996107

(60) In einer randomisiert-kontrollierten Studie hilft Vitamin B1 bei der Überbrückung der Zeit bis zum Wirkungseintritt von SSRI bei Depressionen.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26984349

(193) Bei Depression könnte Vitamin B3 adjuvant helfen, weil Antidepressiva es aufbrauchen.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25596911

(217) Hohes Kupfer ist ein "trait marker" bei unipolarer Depression.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10817533

(222) Ein erniedrigter Vitamin B12-Status ist ein Risikofaktor für postpartale Depression.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33596868/

(228) Carnitin wirkt bei einer Dysthymie bei Senioren in einer randomisiert-kontrollierten Studie genauso gut wie Fluoxetin.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23428336

(252) Das adjustierte Wahrscheinlichkeitsverhältnis für eine Hyperemesis gravidarum liegt bei Frauen mit einer Depression in der Vorgeschichte gegenüber Frauen ohne Depression in der Vorgeschichte bei 1,49. Jedoch entwickelten nur 1,2% der Frauen mit Depression in der Vorgeschichte eine Hyperemesis gravidarum, so dass dies keine treibende Kraft in der Ätiologie ist.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28064341/

(260) Das Wahrscheinlichkeitsverhältnis für eine postpartale Depression bei Frauen, die eine Hyperemesis gravidarum durchlitten haben, liegt bei 6,5 und ist der einzige hoch determinierende Faktor für eine postpartale Depression.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27418012/

(273) Bei 15 Frauen mit wiederholter schwerer Depression führt eine akute Nichtzufuhr von Tryptophan während einer nichtdepressiven Phase zu einem vorübergehenden Auftreten von depressiven Symptomen.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9093253/

(362) Nach metabolomischen Daten ist ein hoher Spiegel an oxidiertem Glutathion mit der postpartalen Depression assoziiert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31507354/

(363) Bei der postpartalen Depression ist unter anderem 1-Methylhistidin als Marker eines gestörten Methionin-Stoffwechsels erhöht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28546751/

(364) Eine postpartale Depression verdoppelt die Wahrscheinlichkeit für einen verzögerten Milcheinschuss.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30901295/

(382) In einer Metaanaylse von neun Studien bei Patienten mit Depression hat Curcumin (verschiedene Dosierungen) einen klinisch relevanten Effekt (Depressivität: Hedge's g = -0,75; Angst: Hedge's g = -2,62).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31423805/

(277) Vitamin B6 (2x40mg, beginnend 28.SSW bis zur Geburt, danach 1x40mg für einen Monat) senkt die Schwere einer postpartalen Depression in einer randomisiert-kontrollierten Studie bei Müttern mit erhöhtem Risiko für postpartale Depression (Hedge's g = 2,054).

https://www.journaljpri.com/index.php/JPRI/article/download/19418/35873

(383) Auch bei stillenden Müttern mit postpartaler Depression sind die Prolaktin-Spiegel deutlich niedriger.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2597859/

(365) In einer metabolomischen Urinanalyse bei Patientinnen mit postpartaler Depression wird vermehrt Homocystein / Methylmalonsäure (als Ausdruck eines Mangels an Vitamin B12 und Vitamin B6 ), Alanin und Glutarsäure (als Ausdruck eines gestörten Lysinstoffwechsels ) ausgeschieden; die Ausscheidung von Tyrosin ist vermindert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31178941/

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