Prämenstruelles Syndrom

(494) Eine niedrige Manganzufuhr hebt die positiven Effekte einer Calciumgabe bei prämenstruellem Syndrom auf. (randomisiert-kontrollierte Studie in einem 2x2-Design)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8498421/

(226) Vitamin B6 ist wirksam beim prämenstruellen Syndrom bzw. prämenstruellen Beschwerden (Metaanalyse).

https://ebm.bmj.com/content/4/6/182

(261) Magnesium hat einen positiven Effekt bei Angst und prämenstruellem Syndrom, jedoch besteht dafür keine hochqualitative Evidenz in einer systematischen Übersichtsarbeit.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28445426/

(265) Ein Mangel an Vitamin A ist assoziiert mit dem prämenstruellem Syndrom und der primären Dysmenorrhoe.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31734759/

(396) Eine akute Tryptophan-Depletion verstärkt die Symptome eines prämenstruellen Syndroms. Tyrosin zeigt eine prämenstruelle Abnahme.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7798465/

(397) Phenylalanin in der zweiten Zyklushälfte verbessert viele Aspekte einer prämenstruellen depressiven Störung. (fehlender Volltextzugriff, Dosierungen und Effektstärken nicht errechenbar)

https://www.doi.org/10.3109/10401238909149993

(398) Ein Multivitamin (u.a. mit mehreren B-Vitaminen ) liefert gegenüber einer Supplementation nur mit Vitamin B6 eine mittlere Effektstärke bei der Behandlung eines prämenstruellen Syndroms.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31928364/

(460) Vitamin A (200.000IE/Tag während der zweiten Zyklushälfte) ist wirksam gegen das prämenstruelle Syndrom und die primäre Dysmenorrhoe.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14803546/

(473) Calcium (500mg/Tag durchgehend für zwei Monate) verringt die Symptomes eines prämenstruellen Syndroms. (randomisiert-kontrollierte Studie, Hedges g für die Verumgruppe bei Zeitpunkt 0 und nach zwei Monaten -1,757).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28217679/

(474) Beim prämenstruellen Syndrom wird die Produktion von Serotonin unter Gabe von intravenösem Tryptophan in der Lutealphase gegenüber einer gesunden Vergleichsgruppe nicht gefördert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10632430/

(475) Das prämenstruelle Syndrom geht einher mit einer relativ verminderten serotonergen Aktivität im rechten dorsolateralen präfrontalen Cortex.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27617751/

(476) Tryptophan (2g 3mal täglich zwischen Eisprung und drittem Tag der Menstruation, für drei Zyklen) senkt die affektiven Probleme beim prämenstruellen Syndrom klinisch deutlich. (randomisiert-kontrollierte Studie, n=63 (vollständig abgeschlossen), Hedges g pre/post in der Verumgruppe = 1,14)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10023508/

(482) Eine Supplementation mit Magnesium (360mg Mg-Ion/Tag zwischen 15. Periodentag und Beginn der Menses) verbessert massiv eine prämenstruelle Migräne. (randomisiert-kontrollierte Studie, über zwei Monate, Abfall des Schmerzscores um >90%, allerdings auch in der Placebogruppe um 60%)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1860787/

(483) Bei einer randomisiert-kontrollierten Studie zu Magnesium bei prämenstrueller Migräne sind Serumspiegel und intraerythrozytäre Spiegel zwischen Kontroll- und Migränegruppe gleich, in Lymphozyten und Granulozyten allerdings deutlich vermindert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1860787/

(484) Vitamin E (als DL-alpha-Tocopherol, 300 I.E./Tag für zwei Monate) wirkt auf die Symptome Depression, Vergesslichkeit, Weinen, Verwirrung und Schlafstörung eines Prämenstruellen Syndroms, nicht jedoch eindrücklich auf die anderen Achsen. (randomisiert-kontrollierte Studie, verschiedene Dosierungen 150-600 I.E./Tag mit Spiegelmessungen)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6350402/

(485) Eine Supplementation mit Zink (30mg Zink-Ion/Tag, über 12 Wochen) führt zu einer Erhöhung des Zinkspiegels, Verminderung der physischen Beschwerden (~-50%), der psychischen Beschwerden (~-50%), Erhöhung der antioxidativen Kapazität und Erhöhung des BDNF bei einem prämenstruellem Syndrom. (randomisiert-kontrollierte Studie)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31154571/

(486) Eine Supplementation mit Vitamin D (50.000 IE/Woche) über neun Wochen sank die Anzahl der Frauen, die die Kriterien für ein Prämenstruelles Syndrom (ohne Dysmenorrhoe) erfüllen, von 14.9% auf 4.8%. (große Interventionsstudie ohne Kontrollarm, vorwiegend Minderjährige, wenige signifikante Ergebnisse, wenn dann nur in sehr speziellen Einzel-Items)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29447494/

(487) Die Supplementation mit Kalium hat keinen Einfluss auf ein Prämenstruelles Syndrom.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/4928336/

(496) Eine zu niedrige Manganzufuhr hebt die positiven Effekte einer Calciumeinnahme beim prämenstruellen Syndrom auf. (crossover-Studiendesign)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8498421/

(513) Phosphatidylserin und Phosphatidsäure (je 400mg/Tag, auf drei Gaben pro Tag verteilt, über drei Zyklen) senken depressive Symptome beim prämenstruellen Syndrom, ebenso sinken die Serumwerte an Cortisol und cortisolbindendem Globulin, Östrogen erhöht sich und Progesteron bleibt gleich. (n=42, randomisiert-kontrollierte Studie, industriefinanziert vom Präparatehersteller)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29576358/

(575) Ein relativ niedrig dosierter B-Komplex half in einer Fallserie bei Menorrhagie, Metrorrhagie und prämenstruellem Syndrom. (alter Artikel von 1943; Dosierungen: Vitamin B1 bis 9mg, Vitamin B2 bis 9mg, Vitamin B3 bis 60mg; alternativ Brauerhefe)

https://doi.org/10.1210/jcem-3-4-227

(580) Die Serumspiegel von Zink und Kupfer bei Patientinnen mit prämenstruellem Syndrom mit oder ohne Reizdarmsyndrom unterscheiden sich nicht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30590227/

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