Angst

(17) Bei Angsterkrankungen gibt es einen positiven Effekt von Zink, Vitamin C, Vitamin E und Vitamin B6 in einer open-label-Studie, dabei sinkt auch der Kupfer-Spiegel.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23946656

(253) Eine akute Tryptophan-Depletion bei Patientinnen mit Anorexia nervosa führt zu einer Abnahme der Angst. Die Autoren bringen vor, dass die Nahrungsrestriktion einen Mechanismus zur Angstreduktion darstellt.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12655621/

(261) Magnesium hat einen positiven Effekt bei Angst und prämenstruellem Syndrom, jedoch besteht dafür keine hochqualitative Evidenz in einer systematischen Übersichtsarbeit.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28445426/

(322) Eine Hypocalciämie kann sich bemerkbar machen durch Parästhesien, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Reizbarkeit, Verwirrung, Fatigue, Angst, schlechtes Gedächtnis und reduzierte Konzentration, Schluckbeschwerden, Atemnot.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25905251/

(375) In einem Follow-up ein Jahr nach einer Multivitamin-Studie bei ADHS verbesserten sich 84% der Patienten mit dem Präparat, während nur 50% der Patienten, die auf psychiatrische Medikamente wechselten, sich verbesserten. Die Nutzung psychiatrischer Medikation war insgesamt mit einer Verschlechterung von Stimmung und Angst assoziiert (CAVE Selektionsbias).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31343273/

(382) In einer Metaanaylse von neun Studien bei Patienten mit Depression hat Curcumin (verschiedene Dosierungen) einen klinisch relevanten Effekt (Depressivität: Hedge's g = -0,75; Angst: Hedge's g = -2,62).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31423805/

(436) Ein induzierter Lysinmangel erhöht das stressinduzierte Angstverhalten im Tierexperiment.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12468617/

(451) Theanin verbessert mit schwachem bis mittlerem Effekt (Cohen's d ~ 0,3-0,4) Depressivität, Angst und Schlaf sowie einzelne kognitive Aspekte bei ansonsten gesunden Versuchspersonen (randomisiert-kontrollierte Studie, n=30).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31623400/

(465) Ein hochdosiertes Multivitamin bessert unter anderem Depression und Angst nach einem PTBS (je nach Subskala zwischen 20 und 60% gegenüber Baseline, ohne Placebokontrolle).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22782571/

(435) Lysin und Arginin senken in einer randomisiert-kontrollierten Studie Angstgefühle, Cortisol und Chromogranin-A (hauptsächlich bei Männern, eher geringe bis mäßige Effektstärke; Abnahme des STAI um 7% absolut; deutlicher Cortisolanstieg nach psychischer Belastung nach Therapie).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17510493/

(509) Eine Supplementation mit Vitamin B1 (intramuskulär, 100mg/Tag, mehrere Wochen) verbessert massiv Symptome einer generalisierten Angststörung. (Interventionsstudie ohne Placeboarm)

http://dx.doi.org/10.4236/ijcm.2011.24073

(510) Eine Supplementation mit Vitamin A (600mg/Tag), Vitamin C (1000mg/Tag) und Vitamin E (800mg/Tag) über sechs Wochen verbessern massiv sowohl eine diagnostizierte generalisierte Angststörung wie auch eine Depression. (open-label Studie, Kontrollarm mit Escitalopram-Standardtherapie)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23226848/

(511) Vitamin D (50.000IE/Woche für drei Monate) senkt mäßig das Ausmaß einer generalisierten Angststörung bei Patienten mit laborchemisch gesichertem Vitamin-D-Mangel. (open-label mit Kontrollarm)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31478182/

(583) Vitamin B3 (als Nicotinamid, in Dosierungen um die 2000mg/Tag) half in einer kurzen Fallserie drei Patienten mit einer generalisierten Angststörung.

https://psycnet.apa.org/record/2005-15416-001

(587) Betain (2x125mg/Tag über drei Monate) zusätzlich zu einer Therapie mit S-Adenosyl- Methionin verbessert bei einer Depression deutlich Scores von Angst (-74%), psychomotorischer Agitation, Gefühlen von Wertlosigkeit und Hilflosigkeit, Somatisierung und körperlicher Leistungsfähigkeit.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25653537/

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