Glutathion

(340) In einer kleinen randomisiert-kontrollierten Studie bei Kindern mit Diabetes mellitus Typ 1 senkt Vitamin E (100 IE alpha-Tocopherol/Tag über drei Monate) das Malondialdehyd in Erythrozyten um 23% und erhöht das reduzierte Glutathion in Erythrozyten um 9%. Der HbA1c sank dabei von 8,5% auf 7,1%.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10977039/

(351) Curcuminoide (1500mg/Tag) reduzieren Malondialdehyd, erhöhen die Superoxiddismutase und das reduzierte Glutathion bei Arthrose in einer randomisiert-kontrollierten Studie.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25688638/

(362) Nach metabolomischen Daten ist ein hoher Spiegel an oxidiertem Glutathion mit der postpartalen Depression assoziiert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31507354/

(213) In einer randomisiert-kontrollierten Studie bei Frauen mit PCOS kommt es zu einer Zunahme der endometrialen Dicke von 5mm auf 7mm durch Glutathion (aus ACC bzw. Cystein ) unter Stimulation mit Clomifen.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26291797

(392) Ein Mangel an Vitamin B6 führt zu erhöhten Konzentrationen an Cystathionin und Gesamt- Glutathion im Blut.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16424114/

(411) Glutathion im Hippocampus liegt bei PTBS im Tiermodell vermehrt in der oxidierten Form vor.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31711893/

(449) Glycin, nicht Cystein, kann unter bestimmten Umständen die begrenzende Aminosäure bei der Synthese von Glutathion sein.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29559876/

(514) Bei der atopischen Dermatitis ist Malondialdehyd erhöht, Superoxiddismutase, Katalase, Glutathionperoxidase, reduziertes Glutathion, Vitamin A, Vitamin E und Vitamin C durchgehend statistisch (und annehmbar klinisch) signifikant vermindert.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24551611

(442) Die primäre Dysmenorrhoe geht einher mit einem niedrigeren Antioxidantien-Status. Malondialdehyd, Lipidperoxidation, Nitrotyrosin, 8-OHdG, Stickstoffmonoxid und ADMA sind deutlich verändert. Vitamin E und Glutathion sind vermindert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33076228/

(552) Bei Long COVID bestehen in einer metabolomischen Analyse Veränderungen bei Cystein (vermindert), Glutathion (vermindert), Taurin (vermindert), Serin (vermindert), Alanin (vermindert), Glycin (vermindert), Glutamin (vermindert), S-Adenosyl- Homocystein, Kynureninsäure (erhöht), Nicotinsäure (erhöht), Tryptophan (vermindert).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32559180/

(557) Long COVID bzw. COVID und das Chronic Fatigue Syndrom sind mechanistisch sehr ähnliche Erkrankungen mit Änderungen in mitochondrialer Funktion und metabolomischen Parametern ( Homocystein, NAD, Glutathion, Vitamin E, Selen, Stickstoffmonoxid, Vitamin C und Cystein).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34400495/

(606) Erhöhtes Malondialdehyd und vermindertes Glutathion sind wesentlich vordringlichere Faktoren der Refluxösophagitis als die Magensäure. (Tierexperiment)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11511558/

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