Methionin

(313) Eine umfassende Metaanalyse findet bei Depression positive Effekte für S-Adenosyl- Methionin (Dosierungen 800-1600mg/Tag), Folsäure (0.5-10mg/Tag), Folsäure plus Vitamin B12 plus Vitamin B6, Methylfolat (15-30mg/Tag), Vitamin B12 (1000µg s.c./Tag), Omega-3-Fettsäuren (1-4.4g/Tag), Tryptophan (4-18g/Tag bzw. 0.1g/kgKG/Tag), Zink (25mg/Tag), Vitamin C (1g/Tag), Vitamin D (1500 IE/Tag), Aminosäuren-Mischungen, Kreatin (5g/Tag).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27113121/

(38) Methionin verbessert nichtsignifikant Ruheschmerzen, Bewegungsschmerzen und allgemeines Wohlbefinden bei Fibromyalgie.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9225876/

(57) Methionin und Lysin erhöhen die Milchmenge und den Milchfettgehalt im Experiment bei Milchrindern.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20655436/

(80) Methionin, Lysin und Histidin erhöhen die Milchmenge und den Milchfettgehalt bei Milchkühen.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27060815/

(133) Methionin verbessert signifikant Krankheitsaktivität, Schmerzen, Müdigkeit, Morgensteifigkeit und Stimmung bei Fibromyalgie in einer Doppelblindstudie.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1925418/

(139) Verschiedene essentielle Aminosäuren sind nach einem Review über Säugetieren bei der Milchbildung begrenzend, allen voran Methionin, Lysin und auch Histidin, Phenylalanin und Arginin.

https://www.journalofdairyscience.org/article/S0022-0302(82)82191-7/pdf

(212) Methionin verhindert im Tierexperiment (Hunde) die Bildung von Gallensteinen, dafür jedoch *nicht* Taurin.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8769978/

(243) Methionin verbessert Schmerzen bei Patienten mit chronischer Pankreatitis laut einer Metaanalyse.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25648074/

(284) Ein Mangel an Valin, Methionin, Threonin, Isoleucin, Leucin und Phenylalanin verursachen einen Verlust an Hunger, Fatigue und Reizbarkeit.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13130563/

(315) Cofaktoren für die Synthese von Dopamin aus Phenylalanin bzw. Tyrosin sind Vitamin C, Folsäure (methyliert), Vitamin B3, Vitamin B2, Eisen, S-Adenosyl- Methionin, Zink, Magnesium und Vitamin B6 als Pyridoxalphosphat, zur Umwandlung in Noradrenalin zusätzlich Kupfer.

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/B9780123969880000143

(314) Notwendige Cofaktoren für die Synthese von Serotonin und Melatonin aus Tryptophan sind Folsäure (methyliert), Calcium, Vitamin B3, Zink, Magnesium, Vitamin B6 als Pyridoxalphosphat und Vitamin C, für die Umwandlung in Melatonin zusätzlich Eisen und S-Adenosyl- Methionin.

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/B9780123969880000143

(316) S-Adenosyl- Methionin ist laut einer Metaanalyse bei Arthrose gleich wirksam wie NSAID.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12019049/

(327) Nur Cystein und Methionin erhöhen die Eisenaufnahme aus Bohnen im Darm deutlich, während aromatische, basische und aliphatische Aminosäuren keinen Einfluss darauf haben.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/5446016/

(363) Bei der postpartalen Depression ist unter anderem 1-Methylhistidin als Marker eines gestörten Methionin-Stoffwechsels erhöht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28546751/

(371) In einer open-label-Studie bei Patienten mit Herpes zoster führt die Supplementation (zusätzlich zur Standardtherapie) über 90 Tage (Einnahme 4x täglich) mit Coenzym Q10 (4x12.5mg), Vitamin E (als alpha-Tocopherol, 4x12.5mg), Selenaspartat (4x12.5µg) und Methionin (4x50mg) zu einer Abnahme der Rückfälle von 40% auf 5%. Die Heilungsgeschwindigkeit ist klinisch nicht signifikant gesteigert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22079390/

(390) Vitamin B6 hat einen geringen Effekt auf Homocystein im Methionin-Belastungstest, senkt dafür aber deutlich das Cystathionin.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15321804/

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